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Doc_Wuffi

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Freitag, 19. Oktober 2007, 11:53

When different Worlds collide

Autoren: Doc DG & Doc_Wuffi
Altersempfehlung: PG-13
Charaktere: Richard Z. Kruspe, Sam Fisher, Doug Ross, Don Eppes, Megan Reeves, David Sinclair, Colby Granger, Irving Lambert, Anna Grimsdottir
Genre: General
Warnungen: Keine
Spoiler: Keine
Kapitel: bisher 19
Fertiggestellt: Nein
Erstellt: 19.10.2007
Letztes Update: 02.01.2008
Kommentar: Es handelt sich um ein Multicrossover. So ziemlich alle Figuren in dieser Geschichte gehören nicht uns, sondern ihrem jeweiligen Erschaffer/Erfinder. Mit dieser Story wird kein Geld verdient. Einige Szenen sind dem Computerspiel "Splinter Cell - Pandora Tomorrow" entnommen.


Es war ein herrlicher Wintertag und obwohl die Sonne hoch am Himmel stand, konnte Richard nicht sagen, wie die Temperatur am Boden sein mochte. Immerhin befand er sich etwa zehntausend Meter über der Erde in einem wohl temperierten Flugzeug. Er hoffte aber, dass sich die Temperatur in Los Angeles völlig von der in New York City unterschied. Denn die klirrende Kälte in der Ostmetropole der Vereinigten Staaten war der Grund für diesen Trip gewesen. Anhaltende Minusgrade hatten ihn dazu getrieben, einen Urlaub in Kalifornien zu buchen. Und was bot sich mehr an als L.A.?

Durch seine kurzfristige Entscheidung hatte er allerdings keinen direkten Flug mehr bekommen können und war nun gezwungen, in Chicago umzusteigen. Ein Umstand, der Richard nervte, denn im Moment saß er in einer gemütlichen Boeing 737 der American Airlines. Das Interieur der Maschine wirkte relativ neu. Da er erster Klasse flog, hatte er genügend Beinfreiheit, um sich einigermaßen ausstrecken zu können. Zudem waren die Ledersitze wesentlich bequemer als die engen grauen Stoffsitze im hinteren Teil des Flugzeugs.

Auch der Service war um einiges besser. Über den breiten Gang konnte sehr bequem einer der Bedienwagen geschoben werden und die Stewardess mit dem immer paraten Lächeln war ganz für ihre Fluggäste da. In diesem Moment schreckte die lächelnde Blonde Richard aus seinen Gedanken auf. "Möchten Sie noch etwas trinken?" fragte sie höflich und freundlich in Deutsch nach. Richard lächelte zurück und bat um ein Glas Wasser. Im Gegensatz zur zweiten Klasse waren in der ersten Klasse Gläser durchaus erlaubt. Dankend nahm Richard das nur halb gefüllte Glas und stellte es in die dafür vorgesehene Vorrichtung an seinem Sitz, als das Flugzeug leicht absackte.

Da Richard häufig zwischen New York City und Berlin pendelte, war er aber solche Turbulenzen schon gewohnt. Ebenfalls unbeeindruckt wollte die Flugbegleiterin dann wissen: "Benötigen Sie sonst noch etwas?" Einen kurzen Moment überlegte Richard, bevor er antwortete: "Nein, aber können Sie mir sagen, wie lange der Flug noch dauern wird?" "Etwa drei Stunden", kam die prompte Antwort. Richard bedankte sich und ließ die Stewardess weiter gehen, damit sie sich um den nächsten Fluggast kümmern konnte.

Mit seiner Rechten fuhr sich Richard über seine schwarz gefärbten Haare, die wie Stachel in alle Himmelsrichtungen auf seinem Kopf mit Gel betoniert waren. Er seufzte und nahm seinen weißen iPod vom ledernen Sitz neben sich. Da er in einem der moderneren Flugzeuge saß, gab es in der Armlehne eine Vorrichtung, in die man das Gerät einklinken konnte, um über die bordüblichen oder auch eigene Kopfhörer seine Musik zu hören. Richard steckte den iPod nun vorsichtig in die dafür vorgesehene Mulde.

Mit einem sanften Klick rastete das Gerät ein und die Akku-Anzeige deutete an, dass der iPod geladen wurde. Dann setzte er seine B&O-Kopfhörer auf. Gekonnt suchte Richard sich nun eine der Playlisten aus, die er auf seinem MP3-Player angelegt hatte und ließ die Musik auf sich einprasseln. Da er einen Fensterplatz hatte, sah er nun aus eben jenem und betrachtete einen Moment lang die Wolken unter sich. Über den Wolken schien tatsächlich immer die Sonne und von oben wirkten die weißen Giganten wie eine riesige eisige Fläche. Dann fiel sein Blick auf den silbernen Flügel der Boeing. Silber war typisch für eine Maschine der American Airlines.

Der Flügel reflektierte das Licht der Sonne und obwohl es Richard etwas blendete, konnte er den Blick nicht abwenden. Verträumt schaute er weiter aus dem kleinen Fenster. Er war schon von Berufswegen oft genug durch die Vereinigten Staaten gejettet. Doch jedes mal hatte er so ein Kribbeln im Bauch, wenn er sich noch weiter von seiner eigentlichen Heimat entfernte. Sein Apartment in New York City bot ihm alles, was er sich vorstellte und doch fehlte ihm manchmal seine Wohnung in Berlin. Immerhin lebte dort auch seine Tochter Khira, die ihn ab und zu in NYC besuchte.

Seine Tochter war jetzt genau der Mensch, den er sich herbei sehnte. Hätte er lieber nach Deutschland fliegen sollen? Dort hätte er wohl kaum Ruhe gefunden, denn dort war er wesentlich bekannter als hier in den USA. In Berlin erkannte ihn jeder Dritte als den Gitarristen von Rammstein, einer beinharten Industrial-Band, die einen Hang zur Provokation hatte. In den Staaten konnte er sich hingegen ungehindert bewegen, obwohl ihm hier diese Aufmerksamkeit ab und zu auch fehlte.

Gedankenverloren sah Richard weiter aus dem Fenster und merkte, dass er in der letzten Nacht offenbar zu wenig geschlafen hatte. Er suchte nun eine Position, die bequem war und als er sie gefunden hatte, schloss er die Augen. Das Dröhnen der Turbinen wurde durch die Musik unterdrückt. Aufmerksam lauschte er den sanften Klängen, die über die Kopfhörer in sein Ohr gelangten. So merkte er nicht, dass er innerhalb weniger Minuten eingeschlafen war.

Doc_Wuffi

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Freitag, 19. Oktober 2007, 11:54

Re: When different Worlds collide

Die Nacht lag noch tief über L.A. und der mit Wolken verhangene Himmel tat sein Übriges dazu. Selbst einige Teile des ansonsten hell beleuchteten Flughafens lagen im Dunkeln und so konnte niemand den schwarzen SUV sehen, der mit einer rasanten Bremsung an der Umgrenzungsmauer eines dieser Gebäude hielt. Die Beifahrertür flog auf, ein schwarzer Schatten huschte hinaus und knallte die Tür wieder zu. Dann sprang er auf die Motorhaube des Wagens, von dort aus auf das Dach und mit dem nächsten Sprung auf die Mauer, von der er sich auf den Innenplatz hinabließ.

"Fisher, da wird gleich ein LKW kommen. Der ist deine Mitfahrgelegenheit", hörte Sam über sein Ohrimplantat. Er konnte den Lastzug bereits hören und lief daher quer über den Platz, kletterte über ein vergittertes Tor und schlich in den Schatten einer Mauer vorwärts. Der LKW kam nun in Sichtweite und hielt an einer Schranke, die die Zufahrt unter das Flughafengebäude verwehrte. Sam konnte den Fahrer mit dem Schrankenwärter sprechen hören, daher schlich er sich schnell an die offene Ladefläche heran und hüpfte in den Laderaum.

Nach kurzer Fahrzeit hielt der Lastwagen und Sam benutzte sein Wärmebildgerät, um zu sehen, ob er aussteigen konnte. Da die gesamte Umgebung in einem hellblau erschien, wagte er sich hinaus. Schnellen Schrittes suchte er die nächste dunkle Ecke auf, um sich in den Schatten zu verstecken. Aus dem Dunklen heraus konnte er bestens die beiden Wachleute erkennen, an denen er noch vorbeikommen musste, bevor er im Flughafengebäude angelangt war. Einer patrouillierte mit einem Hund. Der Andere stand in einem Wachhäuschen direkt neben der Eingangstür.

Sam nahm sich Zeit, um zuerst seine Umgebung und dann schließlich die Bewegungen der Wächter zu inspizieren. Über das Wärmebildgerät konnte er erkennen, dass der Wärter in dem Häuschen erhöhte Körpertemperatur hatte. In jenem Moment meldete sich wieder die Stimme in seinem Ohr: "Du musst alle Terroristen ausschalten. Da sie gegen das Virus geimpft wurden, haben sie eine höhere Körpertemperatur. Das müsstest du über das Wärmebildgerät gut erkennen können." Sam schwieg. Er wusste, dass niemand eine Antwort erwartete.

Nachdem Sam die Wege der patrouillierenden Wache lange genug beobachtet hatte, sah er zum Wachhäuschen herüber. Irgendwie musste er die Wache dazu bekommen, in eine andere Richtung zu schauen. Er konnte erkennen, dass der Wachmann sich eine Zigarette anzünden wollte, doch genau in jenem Augenblick des Anzündens ließ er die Zigarette fallen. Als er sich in die Knie begab, um danach zu suchen, lief Sam los. In Sekundenbruchteilen war er erst neben dem Gebäude und hatte sich im Nu auf das Dach gezogen, wo er in vollkommener Dunkelheit verweilte.

Genau in dem Moment trat der patrouillierende Wachmann um die Ecke der Mauer. Ihm folgte der Wachhund, der seinem Herrchen eher desinteressiert folgte. Sam sah sich um und konnte unschwer erkennen, dass eine riesige Aussparung im Dach des Wachhäuschens ihm den Blick in eben jenes ermöglichte. Er schaltete noch einmal das Wärmebildgerät ein und musterte beide Wachleute. Nachdem der eine Wachmann wieder um die Ecke verschwunden war, bezog Sam so Position, dass er den Wärter im Gebäude sehen konnte.

Langsam zog er die Pistole aus dem Beinholster, zielte auf den Hals des Terroristen und drückte ab. Mit geübter Eleganz steckte er die schallgedämpfte Waffe weg und ließ sich durch die Öffnung in das Häuschen herab. Da er keine Zeit zu verlieren hatte, schulterte er den schweren Mann und ging durch die Eingangstür, gerade rechtzeitig bevor der andere Wachmann um die Ecke bog.

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Freitag, 19. Oktober 2007, 11:54

Re: When different Worlds collide

Der Stopp in Chicago war problemlos vonstatten gegangen. Ohne größere Verzögerung hatte Richard seinen Flug erreicht und kämpfte sich gerade durch den engen Mittelgang der Maschine. Das Flugzeug der United Airlines, ein Airbus A319, war vollkommen anders ausgestattet als sein Fluggerät zuvor. Eine erste Klasse gab es nicht, um mehr Passagiere auf dem vorhandenen Platz unterbringen zu können. Die Sitze waren in zwei Dreierreihen an den Fensterseiten angebracht und der geringe Abstand zwischen den Sitzreihen ließ schon eine gewisse Enge durchblicken.

Routiniert suchte Richard nach seinem Platz und las dabei die Zahlen der Sitzreihen, die von den Türen der Handgepäckfächer leuchteten. Nachdem er endlich seinen Platz gefunden und es sich in dem Stoffsessel am Fenster bequem gemacht hatte, kam auch schon sein Sitznachbar. Offenkundig flog er nicht besonders oft, denn er sah mehrfach auf seine Bordkarte bevor er sich neben Richard auf dem Sitz niederließ. "Entschuldigung, ich bin hier doch richtig, oder?" fragte er dann auch sofort.

Wenn Richard etwas hasste, dann waren es nervige und nervöse Menschen, die ihn nicht mal richtig ansahen, wenn sie mit ihm sprachen. Und genau das tat dieser Mann gerade. Er wirkte sehr unsicher, daher beschloss Richard, ihn genauer unter die Lupe zu nehmen. Immerhin würde der Flug nach L.A. noch eine Weile dauern. "Zeigen Sie mal ihre Bordkarte her", antwortete er dann freundlich auf die Nachfrage. Der Mann gab ihm die Karte und sah ihn erwartungsvoll an.

Erst war Richard geneigt, sich mit dem Mann einen Scherz zu erlauben, aber in Anbetracht der Länge des Fluges entschied er sich dagegen. "Ja, ich würde sagen, das ist richtig", begann Richard und suchte auf der Karte nach dem Namen seines Gegenübers, "der Platz ist 23B, Mr. Ross." "Wirklich? Dann bin ich ja beruhigt", erwiderte Ross erleichtert und nahm seine Bordkarte wieder entgegen. "Wohnen Sie hier in Chicago?" Richards neugierige Nachfrage irritierte den dunkelhaarigen Mann.

Sein Blick ging an Richard vorbei, als er antwortete: "Na ja, bisher habe ich hier gewohnt, aber ich ziehe hiermit um. Sie sind kein Amerikaner, oder?" Diese Frage überraschte den Musiker. Konnte man ihm so deutlich ansehen oder anhören, dass er nicht aus Amerika stammte? "Nein, ich komme aus Deutschland. Aber ich lebe in Amerika." Mehr wollte er dem wildfremden Mann nicht verraten. Dieser fuhr sich nervös mit seiner Linken durch die kurzen Haare. "Sie ziehen also nach L.A.? Was machen Sie denn beruflich?" bohrte Richard weiter.

Bevor Ross antworten konnte, heulten die Triebwerke des Airbus auf und das Flugzeug setzte sich langsam in Bewegung. Die Maschine rollte in gleich bleibender Geschwindigkeit zur Startbahn. "Herzlich Willkommen auf unserem Flug nach L.A.", quäkte plötzlich die Stimme des Piloten aus den vielen kleinen Lautsprechern, die an jedem Sitz zu finden waren, "Mein Name ist Captain Perkins. Wir werden Chicago in Kürze verlassen. Die Temperatur draußen liegt bei minus sechs Grad, die Fahrbahn ist zum Glück nicht vereist. Wir bitten Sie, sich anzuschnallen und werden dann starten, sobald wir die Starterlaubnis bekommen haben. Bitte beachten Sie das Rauchverbot während des gesamten Fluges. Der Flug wird wegen leichten Rückenwindes vier Stunden dauern. Die Besatzung dieses nagelneuen A319 der United Airlines wünscht Ihnen einen angenehmen Flug."

Ein Knacken verriet, dass die Lautsprecher abgeschaltet wurden und der Pilot damit seine Ansage beendet hatte. Nun begannen die Stewardessen, lächelnd den Gebrauch der Schwimmwesten und Atemmasken vorzuführen. Die Turbinen begannen noch lauter aufzuheulen, obwohl sich das Flugzeug kein Stück bewegte. Man spürte, wie es gegen die angelegten Bremsen kämpfte. Mit einem leichten Ruck schoss die Maschine nach vorne, als der Pilot die Bremsen löste. Die Passagiere wurden leicht in ihre Sitze gedrückt und auch die Flugbegleiterinnen hatten inzwischen Platz genommen und sich angeschnallt.

Langsam hob die Maschine ab und beschrieb noch im Steigflug eine Linkskurve. Das Dröhnen der Turbinen ließ erahnen, dass diese auf vollem Schub liefen. Richard sah aus dem Fenster und beobachtete, wie die Gebäude unter ihm immer kleiner wurden. Diesen Anblick hatte er schon hunderte Male gesehen, doch jedes Mal war es aufs Neue faszinierend. Ross folgte dem Blick seines Sitznachbarn und ließ sich ebenfalls von der Faszination verzaubern.

Mit einem leichten Ruckeln durchbrach die Maschine schließlich die Wolkendecke. Als sie ihre Reisehöhe von gut zehntausend Metern erreicht hatte, wurden die Turbinen leiser. Die Lautsprecher knisterten und die Stimme des Piloten ertönte ein weiteres Mal: "Hier spricht wieder ihr Kapitän. Wir haben nun unsere Reiseflughöhe erreicht. Wenn Sie zur rechten aus dem Fenster sehen, können sie unter der Wolkendecke die Umrisse des Erie-Sees erkennen. Wir werden im Laufe des Fluges noch die Rocky Mountains überqueren. Sollten die Wolken dort nicht so dicht sein, gebe ich Ihnen aber noch mal vorher Bescheid."

Richard setzte sich auf. In dem Moment fragte ihn Ross: "Wo waren wir eben stehen geblieben?" Offenbar suchte auch er etwas, um die Zeit herum zu bekommen. "Ich hatte gefragt, was Sie beruflich machen?" wiederholte Richard seine Frage. "Ich bin Arzt", antwortete Ross, "eigentlich bin ich Kinderarzt, aber ich habe zuletzt in der Notaufnahme eines Krankenhauses gearbeitet." "Oh", machte Richard und schwieg. In jenem Moment kam eine Stewardess, die das Essen für den kurzen Flug servierte.

"Also fangen Sie nun in Los Angeles an einer Kinderklinik an", mutmaßte der Musiker, nachdem die Flugbegleiterin wieder verschwunden war. "Nein", stellte der Arzt dar, "eigentlich ist es nur ein Krankenhauswechsel. Die Aufgabe wird gleich bleiben." Dann kam die Frage, auf die Richard schon gewartet hatte: "Und was machen Sie?" Richard lächelte und meinte: "Raten Sie!" Ross musterte ihn von oben bis unten, bevor er antwortete: "Sind Sie Friseur?" Richard musste lachen. "Nein", gab er immer noch grinsend zurück, "ich bin Musiker."

"Wollen Sie was hören?" fragte Richard und hielt dabei seinen weißen iPod hoch. "Klar, gerne", antwortete Ross und so teilten sie sich den Ohrhörer, damit sie Beide etwas von der Musik hatten. Entspannt lauschten sie den gesamten Flug der Musik.

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Freitag, 19. Oktober 2007, 11:54

Re: When different Worlds collide

Sam hatte sich inzwischen einige Stockwerke nach oben gearbeitet, ohne entdeckt zu werden. Sein Weg war durch die Gepäckhalle, diverse Lüftungsschächte und Büros gegangen. In diesem Moment hockte er im Dunkeln neben einer Brüstung. "Du müsstest Soth durch das Wärmebildgerät und mit dem Fernglas erkennen können", hörte er Anna Grimsdottir, eine Computerspezialistin, in seinem Ohr sagen. "Schon wieder der Kerl mit dem Holzbein", stellte Sam leise fest und stellte sich in den Schatten auf. Einen Moment beobachtete er die Leute, die unter ihm durch die Halle gingen. Dabei fielen ihm besonders zwei Männer auf, die sich angeregt unterhielten. Den Einen erkannte er als Richard Kruspe, der Andere war ihm gänzlich unbekannt. Doch er musste sich nun wieder seiner Aufgabe widmen.

Über das Wärmebildgerät mit dem Fernglas konnte er tatsächlich die gesuchte Person ausfindig machen. "Er hat zwei Leibwächter dabei", murmelte er leise, als er sich wieder hinter der Brüstung versteckte. Die Kamera, die hinter ihm summte, konnte ihn wegen der Dunkelheit nicht entdecken. "Identifizierung ist positiv. Sie fahren mit dem Fahrstuhl nach oben", hörte Sam Grim, wie Anna genannt wurde, sagen. Er drehte sich um und sah durch einen großen Durchgang in den Nachbarraum, wo sich drei breite Aufzugtüren befanden. Langsam schlich er durch die Dunkelheit vorwärts und stellte fest, dass für ihn nur der ganz rechte Lift in Frage kam.

Nachdem Sam den Fahrstuhl angefordert hatte und eingestiegen war, ließ er sich nach oben transportieren. Mitten in der Fahrt ruckelte der Lift und schließlich blieb er ganz stehen. "Sie haben den Strom der Fahrstühle abgeschaltet", gab Grim eine Erklärung ab. "Na prima", dachte Sam und sah sich im dunklen Fahrstuhl mit Hilfe seines Nachtsichtgerätes um. Er nahm seine Pistole und zerschoss ein Lüftungsgitter, durch dessen Öffnung er dann auf den Lift klettern konnte. Oben angekommen sah er sich den überdimensionalen Fahrstuhlschacht an.

Nach kurzem Überlegen hangelte sich Sam an einer Strebe ein Stück nach oben, die zwischen den einzelnen Aufzugschächten für Stabilität sorgte. Dann griff er eines der Seile, die den mittleren Lift hielten. Daran hangelte er sich so weit nach oben, dass er durch eine Bodenluke in die Fahrkabine einsteigen konnte. Da sich die Türen nicht öffnen ließen, kletterte er durch eine weitere Luke auch auf diese Kabine und konnte schnell seinen Weg ausmachen: einen Lüftungsschacht.

Als er das Ende des Schachtes erreichte, hörte er einen Mann telefonieren. Sein Blick in den Raum verriet ihm, dass er sich in einem Wartungsraum für die Lüftungsanlage der Haupthalle befand. Neben Soth, dem Einbeinigen, standen seine zwei Leibwächter und einer dieser Männer hatte einen Behälter in der Hand, ähnlich dem Koffer einer Schreibmaschine.

Sam löste vorsichtig das Lüftungsgitter vor sich und legte es neben sich in den Schacht. Umständlich nahm er sein Gewehr vom Rücken, um keine Geräusche zu verursachen. Im Liegen visierte er die drei Männer grob an. Das Nachtsichtgerät bot ihm im Dunkeln einen klaren Vorteil. Nachdem er den Feuermodus von Einzel- auf Dauerfeuer gestellt hatte, zielte er erneut. Zuerst nahm er Soth ins Visier. Mit einer kurzen Salve konnte er den Mann mit dem Holzbein ausschalten. Und noch bevor die Leibwächter wussten, was geschah, hatte Sam auch die Beiden ausgeschaltet.

"Perfekte Arbeit, Sam!" hörte er darauf von seinem Chef Irving Lambert über sein Ohrimplantat. Doch für Gerede war nun keine Zeit. Sam sprang aus dem Lüftungsschacht und hängte sein Gewehr um. Schnellen Schrittes war er neben dem Koffer. "Noch zwölf Minuten", teilte er Lambert ruhig mit. "Verdammt", kam es zurück, "wir schicken ein Team raus, um die Bombe zu entschärfen. Aber vorher muss der Flughafen die Bombe melden!" Darauf antwortete Sam: "Keine Sorge. Ich hab eine Idee."

Sam nahm den Koffer an sich und kroch in einen anderen Lüftungsschacht. Von dort aus gelangte er in einen Raum für Flughafenmitarbeiter. Aus einem Spind suchte er sich einen orangenen Overall und einen Rucksack. In den Rucksack stopfte er sein Gewehr und sein Nachtsichtgerät. Den Overall zog er über seinen Spezial-Anzug, der kugelsicher war und eine spezielle Lackierung besaß, um sich den Schatten besser anpassen zu können. Nachdem er den Rucksack geschultert hatte, nahm er auch den Bombenbehälter wieder in die Hand.

Sicheren Schrittes verließ Sam den Raum und trat in die Halle. Er sah sich kurz um und entdeckte zwei Polizisten der Flughafen-Polizei. Die umher laufenden Leute beachteten ihn nicht, sah er doch aus wie ein normaler Angestellter des Airports. Als Sam direkt hinter den beiden uniformierten Männern stand, stellte er den Behälter ab und ging einfach in eine Richtung davon. Er musste jetzt nur noch schleunigst den Ausgang erreichen.

Doc_Wuffi

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Freitag, 19. Oktober 2007, 11:55

Re: When different Worlds collide

Im FBI-Gebäude liefen die Fernseher auf Hochtouren und ausnahmslos alle Agenten standen oder saßen zu diesem Zeitpunkt davor. Auch Special Agent Don Eppes hatte sich einen Platz gesucht und sah nun auf den Bildschirm. Neben ihm saß seine Kollegin Megan Reeves und neben David Sinclair schließlich der Rest seines Teams. "Eine Bombe am Flughafen von L.A.?" fragte Megan ihren Vorgesetzten sichtlich geschockt. "Ja, jemand hat sie genau bei den Wachen deponiert", stellte dieser fest. "Sie schicken den Roboter rein", teilte David seinen beiden Sitznachbarn mit.

Die nächsten Minuten starrten alle gebannt auf die Fernsehbilder, wie der Roboter eine Stahlhaube über den Behälter stülpte und diese mit dem Boden verschraubte. Es gab einen Knall, als die Bombe explodierte, aber nichts geschah. "Es hat tatsächlich funktioniert", staunte David. "Werden wir den Fall bekommen?" fragte Megan nun Don. Darauf antwortete der Leiter des FBI-Büros in L.A., der gerade in den Raum trat: "Der Fall wird von der NSA bearbeitet werden. Sie haben da wohl auch ihre Finger im Spiel. Und nun wieder an die Arbeit!"

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Freitag, 19. Oktober 2007, 12:08

Re: When different Worlds collide

Richard hatte sich noch am Eingang des Flughafens von Doktor Ross verabschiedet und war in sein Taxi, zum Hotel, gestiegen.
In seinem Hotelzimmer angekommen, wollte Richard wissen, weswegen unten in der Lobby so eine Aufregung herrschte und schaltet den Fernseher ein. Auf allen Kanälen wurde von der Bombe am Flughafen berichtet. „Uih, dass nenn ich doch mal Glück gehabt“, stellte er murmelnd fest und warf die Fernbedienung gekonnt auf sein Bett. Er ließ den Fernseher laufen und fing an, sein Gepäck in die Schränke einzuräumen.

Es waren bereits drei Tage, in dem sommerlichen L.A. verstrichen und Richard genoss in vollen Zügen, seinen bisher doch kurzfristig geplanten Trip hier her. Er war viel unterwegs gewesen in L.A. und dadurch blieb es nicht aus, dass Richard sogar ein wenig Bräunung bekommen hatte.

Richard lag gerade gemütlich auf seinem Hotelbett und zappte sich durch die unzähligen amerikanischen Fernsehkanäle, als es an seiner Zimmertür klopfte. Er war verwirrt, hatte er doch niemand von seinem Spontanurlaub erzählt. Er rappelte sich gemächlich hoch und saß noch einen Augenblick unentschlossen auf der Bettkante, bevor er sich erhob um zur Tür zu schlendern und diese zu öffnen. Ihm gegenüber standen ihm nun zwei gänzlich unbekannte Personen. „Ja, bitte?“ fragte er etwas verdutzt.

Der Mann der ihm immer noch gegenüber stand holte einen Ausweis hervor: „Mr. Kruspe? Ich bin Agent Eppes vom FBI und das ist meine Partnerin Agent Reeves.“ Richards Verwirrung stieg gerade ins Unermessliche. „Dürfte ich Sie bitten uns zu begleiten?“ kam von Agent Eppes, völlig unbeeindruckt davon, dass man in Richards Gesicht die Verwirrung deutlich ablesen konnte. „Wie bitte? Weswegen denn?“ wollte dieser doch nun endlich mal wissen, nach dem er seine Verwirrung kurzzeitig überwunden hatte. Es war nun Agent Reeves die darauf antwortete: „Sie stehen unter dem Verdacht, Tyron James ermordet zu haben“, klärte die Beamtin ihn nun auf.

Richard überlegt kurz und hielt es für klüger dieser Aufforderung nach zu kommen: „Einen Moment bitte, ich hol nur eben schnell noch ein paar Sachen“, mit diesen Worten verschwand er noch einmal in sein Hotelzimmer, um sein Handy und seine Brieftasche zu holen. Anschließend ließ er sich von den beiden Beamten ins FBI-Gebäude fahren.

Das Verhör, welches Don und Megan durchführten, brachte die beiden nicht weiter. „Es scheint gerade so, als wenn er sich keiner Schuld bewusst wäre“, seufzte Don und las dabei noch ein Mal die Zeugenaussagen durch. „Er ist eindeutig beschrieben, als Täter und wenn uns das nicht weiter hilft, dann müssen wir halt nach weiteren Beweisen suchen. Don? Wir werden ihn schon festnageln können“, versuchte Megan Don aufzubauen.

Don zog eine Augenbraue hoch und sah seine Partnerin skeptisch an: „Aber bis wir neue und vor allem eindeutigere Beweisen haben, müssen wir ihn gehen lassen.“ Don blickte noch ein Mal durch die Scheibe, die auf der anderen Seite des Raumes als Spiegel ihren Nutzen fand. „Wenn wir jetzt nicht mit einem handfesten Beweis da wieder reingehen, dann wird er wohl seinen Anwalt verlangen.“

Auf der anderen Seite der Scheibe, welche immer noch als Spiegel in Erscheinung trat, saß Richard, immer noch leicht verwirrt und seine Gedanken fuhren gerade Achterbahn. Er sah sich noch ein Mal um, um feststellen zu müssen, dass der Raum, in dem er saß, nicht sehr komfortabel eingerichtet war. Es war einer dieser typischen Verhörräume. Eine Tür. Ein, nicht allzu großes, Fenster. Ein Tisch. Ein, im Vergleich zum Fenster, großer Spiegel und ein Stuhl, auf welchem sich gerade Richard befand. Er trommelte nervös mit den Fingern auf dem Tisch rum, der vor ihm stand.

Er versuchte sich in Gedanken zu erklären, wie er als Verdächtiger in Frage gekommen war. Nur durch Augenzeugen, die ihn angeblich erkannt haben wollten, am Tatort? Nein, dass kann unmöglich sein, dachte sich Richard. Er war nach L.A. gekommen, um Urlaub zu machen und nicht, um den Rest seines Lebens hinter Gitter verbringen zu wollen. Er war fest davon entschlossen, wenn einer der beiden FBI-Agenten wieder rein kommen sollte, von seinem Recht Gebrauch zu machen, einen Anwalt anzurufen.

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eben hat es in meinem Kopf noch Sinn gemacht!

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Freitag, 19. Oktober 2007, 12:10

Re: When different Worlds collide

Im nebenan liegenden Raum standen Don und Megan und betrachteten nachdenklich ihren Verdächtigen durch die getönte Scheibe. Plötzlich ging die Tür auf und David betrat den Raum. „Ich habe seine Personalien überprüft“, stellte er fest, „sie stimmen so weit. Kruspe ist eigentlich deutscher Staatsbürger, besitzt aber eine gültige GreenCard. Er hat ein Apartment in New York City und verdient sein Geld als Musiker.“ „Musiker?“ fragte Don leicht verächtlich nach. David nickte. Don wechselte hastig das Thema. „Megan? Wir fahren ins Krankenhaus und sprechen mit dem Arzt, der das Opfer zuletzt behandelt hat.“ Ohne weiter zu Warten verließ er den Raum. Seine beiden Teamkollegen sahen sich etwas ratlos an.

Im Verhörraum wurde Richard zusehends ungeduldiger. War das eine Taktik, Verdächtige durch langes Warten zu zermürben? Er trommelte weiter mit den Fingern auf den Tisch und wünschte sich jetzt zumindest sein Powerbook herbei, damit er einfach irgendetwas tun konnte. Nichts Bestimmtes. Irgendetwas halt. Alle paar Sekunden sah er auf seine Uhr. „Verdammt, wie lange wollen die mich hier jetzt warten lassen?“, fluchte er leise auf Deutsch vor sich hin.

Don und Megan erreichten gerade das UCLA, wo Mr. James zuletzt behandelt worden und trotzdem gestorben war. Am Empfang zeigten die beiden FBI-Beamten ihren Ausweis und Don forderte die Schwester auf, den behandelnden Arzt her zu holen. Nach kurzer Wartezeit kam eben jene Krankenschwester auch zurück, in Begleitung eines Doktors. „Hallo, ich bin Doktor Ross und sie sind vom FBI?“ fragte er etwas irritiert. „Ja, wir hätten da ein paar Fragen an Sie bezüglich der Einlieferung von Tyron James“, entgegnete Don.

„Wenn Sie mir bitte folgen würden“, meinte darauf der Arzt und ging mit den beiden FBI-Beamten in das Ärztezimmer, in dem sich zurzeit niemand befand. „Haben Sie ihren Bericht aus der Pathologie noch nicht erhalten?“ wollte Ross darauf wissen. „Es geht nicht um die Todesursache, die ist eindeutig“, stellte Don klar, „es geht um den Zeitpunkt, wann er eingeliefert wurde und von wem. Wir wissen, dass es nicht mit dem Krankenwagen war.“ „Das stimmt“, antwortete der Doktor und erzählte dann von der Einlieferung aus seiner Sicht.

Nach einer guten halben Stunde verließen Don und Megan das Krankenhaus wieder. „Verdammter Mist, der Täter war offensichtlich nicht der Mensch, der James hier her gebracht hat“, ärgerte sich Don auf dem Weg zu seinem dienstlichen SUV. „Wir finden schon noch, was wir brauchen, um den Kerl festzunageln“, versuchte Megan ihn aufzumuntern. „Ja“, antwortete Don, „die Frage ist nur wann!“ Sie stiegen, in den SUV ein und fuhren zurück zum FBI-Gebäude.

Die Fahrt zurück zum FBI verlief schweigsam. Don als auch Megan waren zu sehr in Gedanken versunken und grübelten über dem aktuellen Fall. „Haben wir den Namen, der Person, die Tyron James ins Krankenhaus eingeliefert hat?“ fragte Megan mitten mal und durchbrach nun die Stille zwischen den beiden Agenten, während sie mit dem Aufzug nach oben, ins Büro, fuhren. Don überlegte einen kurzen Moment: „Ja, haben wir. Doktor Ross hat ihn uns genannt.“ Er öffnete eine braune Akte, die er bei sich hatte und überflog diese, nach dem Namen: „Hier ist er. Sam Fisher!“ Erwartungsvoll sah Don seine Partnerin an. „Vielleicht hat dieser Fisher was gesehen. Immerhin hat er James in Krankenhaus gebracht“, gab Megan nachdenklich von sich.

Don ließ sich den Gedankengang seiner Partnerin durch den Kopf gehen, während die beiden aus dem Aufzug traten. „Da könnte was dran sein. Versuch diesen Fisher ausfindig zu machen und bring ihn hier her“, mit diesen Worten ließ er Megan im Büro stehen und trat geradewegs wieder in den Verhörraum ein.

Richard saß noch immer auf dem Stuhl vor dem kleinen quadratischen Tisch. Er hatte das Fingertrommeln inzwischen eingestellt und war dazu übergegangen, kleine Kreise auf den Tisch zu malen. Noch mehr als er jetzt seinen Mac herbei sehnte, so sehr sehnte er sich jetzt nach einer Zigarette. Seit mehr als drei Stunden saß er hier nun schon und hatte nicht den Hauch einer Möglichkeit gesehen, zu rauchen. Daraus resultierte auch das Trommeln und nun auch das Malen auf dem Tisch. Er versuchte sich schlichtweg abzulenken und seinen Fingern etwas zu tun zu geben.

Richard sah auf und blickte in ein Gesicht, dass keine einzige Gefühlsregung zeigte. Don seinerseits nahm einen nervösen Musiker wahr, der anscheinend mit seinen Fingern nichts anzufangen wusste. Er musste aufpassen, dass er dienstliches jetzt nicht mit privatem vermischte. Don hatte seit geraumer Zeit eine starke Abneigung Musikern gegenüber entwickelt, insbesondere gegenüber Gitarristen.

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eben hat es in meinem Kopf noch Sinn gemacht!

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Freitag, 19. Oktober 2007, 12:17

Re: When different Worlds collide

Don stützte sich mit beiden Händen auf dem Tisch ab und sah sein Gegenüber durchdringend an. "Wir werden Sie festnageln, verlassen Sie sich drauf", sagte er kalt. Richards Augen weiteten sich erschreckt, doch seine Entgegnung war genau so kühl: "Ich will meinen Anwalt sprechen." Don verzog kurz sein Gesicht, hatte er doch gewusst, dass diese Forderung irgendwann kommen würde. "Der wird Ihnen auch nicht helfen", meinte Don abwertend und hoffte, Richard so unter Druck setzen zu können. Doch dieser ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern lehnte sich in seinem Stuhl zurück und grinste. "Ich will meinen Anwalt sprechen. Punkt."

Genervt drehte sich Don um und ließ seinen Tatverdächtigen im Vernehmungsraum allein. Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, verharrte er einen Augenblick, um seine Gedanken zu sortieren. Es fiel ihm schwer, seine privaten Erlebnisse jetzt nicht mit dem Dienst zu vermischen. Seufzend machte er sich auf den Weg zu Megan. Er brauchte Ablenkung und würde das weitere Verhör wohl David und Colby überlassen.

Megan sah überrascht von ihrem Schreibtisch auf, als sie Schritte hinter sich hörte. "Wie weit bist du?" fragte ihr Vorgesetzter ungeduldig. "Ich suche gerade erst fünf Minuten! Versuch du mal, in dieser Zeit einen Menschen ausfindig zu machen, der einen Allerweltsnamen wie John Smith hat", regte sie sich auf. "Na, Sam Fisher wird es nicht so oft wie John Smith geben", stellte Don leicht gereizt fest. Megan rollte mit den Augen, was ihr Gegenüber aber nicht sehen konnte, da sie sich wieder ihrem Bildschirm zugewendet hatte. "Also gut, wir haben hier noch acht Sam Fisher, die es gewesen sein könnten", widmete sie sich wieder ihrer eigentlichen Arbeit. Sie wusste nicht, warum Don bei diesem Fall wie ausgewechselt schien. Er war fast die gesamte Zeit schlecht gelaunt gewesen, seitdem sie den Musiker festgenommen hatten.

"Acht? Na dann rufen wir die jetzt alle nacheinander an und fragen, ob sie um die bekannte Uhrzeit am letzten Mittwoch Jemanden ins UCLA gebracht haben! Was ist daran so schwer?" Don hatte sichtlich Mühe, sich zusammen zu reißen. "Okay, Boss, bin schon dabei", gab Megan zurück, worauf Don ihr antwortete: "Du die oberen Vier und ich mach die unteren Vier." Das war schon eher der Don Eppes, den Megan hier kennen gelernt hatte. Sie druckte die Telefonnummern aus und drückte Don den Zettel in die Hand, nachdem sie mit einem Kugelschreiber die Nummern eingekreist hatte.

Doc_Wuffi

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9

Freitag, 19. Oktober 2007, 12:18

Re: When different Worlds collide

Im Hotelzimmer war es dunkel, da einige tiefgraue Wolken über der Stadt hingen. Sam hatte sich nicht die Mühe gemacht, das Licht einzuschalten und lag auf seinem Bett. Er hatte die Arme hinter seinem Kopf verschränkt und starrte an die Decke. Das Hotel, in dem er abgestiegen war, entsprach mit seinen Zimmern höchstens der Mittelklasse. Typisch für eine von der NSA gebuchte Unterkunft. Sam wunderte sich, dass sie ihn nicht gleich in einer Jugendherberge unterbrachten oder gar mit einem Zelt auf Reisen schickten. Nach seinem erledigten Auftrag und dem damit verbundenen Abschluss seiner Mission hätte er nach Maryland zurückreisen sollen. Doch er war in eine Situation geschlittert, die ihn nun noch etwas in L.A. festhalten würde. "Das bist du selbst Schuld", teilte ihm Lambert über sein Implantat mit. Das war genau das, was er nun nicht hören wollte.

Sam hatte seinen freien Abend in einer Kneipe verbracht. Es war selten, dass er sich dazu hinreißen ließ, aber nach dem er wieder einmal die Welt vor der Bedrohung durch Terroristen gerettet hatte, wollte er sich auch mal etwas gönnen. Der Ausflug an sich war in Ordnung gewesen, doch auf dem Fußweg zurück zum Hotel war Sam dann in die Sache hinein geraten. Eigentlich hatte er nur den Weg abkürzen wollen und war Zeuge eines versuchten Mordes geworden. Zum Glück war er nicht alleiniger Zeuge gewesen und hatte sich damit dem Verhör durch die Polizei oder das FBI entziehen können. Im Gegensatz zu den anderen Anwesenden hatte Sam allerdings den Ernst der Lage einschätzen können und den Verletzten ins Krankenhaus gebracht, was dem Sterbenden aber nicht mehr hatte helfen können. Immer wieder hatte Lambert über das Implantat seinen Befehl wiederholt, dass er verschwinden sollte. Doch dieses Mal musste Sam es ignorieren. Er wusste selbst nicht warum.

"Werde ich denn zum Verhör antreten müssen, wenn die Polizei meinen Namen vom Krankenhaus bekommt?" Sam lauschte in die Stille in seinem Ohr. "Sie haben deinen Namen bereits", kam nach einer kurzen Pause schließlich von seinem Chef. Erschreckt setzte sich Sam auf. Er ahnte bereits, was Lambert als Nächstes sagen würde: "Du hast dir das selbst eingebrockt, also sieh zu, dass du da auch alleine wieder raus kommst." Sam seufzte. Normal war er immer dankbar dafür, wenn er alleine arbeiten konnte. Aber ausgerechnet in dieser Situation, wo er sich Hilfe von der NSA wünschte, würde diese ihn allein lassen. Wenn es sich in eine Richtung entwickelte, die seine Tarnung oder die gesamte NSA gefährdete, würden sie da sein. Aber nicht bei einem 'kleinen' Verhör durch die Polizei.

Doc DG

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10

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 15:11

Re: When different Worlds collide

Nach einigen kurzen Telefonaten von Don und Megan, sahen sich beide etwas verzweifelt an. "Hast du jemand ausfindig machen können?" Don verneinte nur stumm. Etwas ratlos sah Megan auf die Telefonliste vor sich und begann laut zu überlegen, "und wenn Sam nur eine Abkürzung ist?" "Abkürzung?" kam fragend aus Dons Richtung. "Ja, Abkürzung für Samuel." Megan durchforstete bereits ein weiteres Mal die Datenbank und wurde fündig, "hier, ein Samuel Fisher. Keine Telefonnummer, dafür aber die Adresse eines kleinen Hotels." Sie deutete mit ihrem Kugelschreiber auf den Monitor, um Don das Suchergebnis verdeutlichen zu können. "Aha, worauf warten wir noch. Lass uns Mr. Fisher einen kurzen Besuch abstatten." Don hatte bereits seine Jacke von der Rückenlehne seines Stuhls gezogen und sah nun ein wenig ungeduldig zu Megan rüber.

Nach einer nicht all zu langen Fahrt zum Hotel, standen Don und Megan an der Rezeption und erkundigten sich nach der Zimmernummer von Sam. "FBI? Was er denn verbrochen?" wollte der Portier neugierig wissen. Don zog leicht genervt eine Augenbraue hoch, warum mussten die Leute nur immer so neugierig sein? "Wir wollen ihm nur ein paar Fragen stellen, mehr nicht", antwortete Megan an Dons Stelle, da ihm eigentlich die Frage galt. Ein wenig unzufrieden und mürrisch über die unzureichende Antwort, seitens des FBIs gab der Portier die Zimmernummer bekannt und erklärte noch etwas unfreundlich, wie die beiden dorthin gelangten.

"Warum müssen die Leute immer nur so neugierig sein?" kam leicht verärgert und immer noch gereizt von Don. Megan hielt es für besser, vorerst nicht auf diese Frage zu antworten und lief daher schweigend neben ihm her, bis zur besagten Zimmernummer. "Hier ist es. Zimmer 226." "Dann wollen wir mal hoffen, dass Mr. Fisher auch da ist", mit diesen Worten klopfe Don an die Zimmertür. Gespannt lauschten beide, ob sie etwas aus dem Inneren Zimmer des Zimmers wahrnahmen. Doch weder Don noch Megan konnten auch nur das geringste Geräusch ausmachen und zuckten daher leicht zusammen, als ihnen plötzlich die Tür geöffnet wurde.

Das Flurlicht des Hotels war nicht sonderlich erhellend, so dass es für Megan und Don nicht sofort erkennbar war, mit wem sie es hier zu tun hatten. Beide hatten bereits ihre FBI-Ausweise gezückt, um diese nun ihrem Gegenüber unter die Nase halten zu können. "Samuel Fisher?" kam fragend von Don, der nun auf eine Reaktion von diesem wartete.

Sam hatte gewusst, dass er früher oder später Besuch bekommen würde, aber vom FBI? Das hatte er nicht erwartet. Während er sich die FBI-Marken ansah, fiel ihm auf, dass der Agent ihn nach seiner Identität gefragt hatte und bejahte diese Frage mit einem Kopfnicken, bevor er seinen Blick wieder den beiden Agenten widmete. "Und mit wem habe ich das Vergnügen?" "Special Agent Don Eppes und das hier ist meine Partnerin Megan Reeves", stellte Don sich und Megan kurz vor. "Aha, und was wollen sie von mir nun genau?" Megan war es nun, die das Wort ergriff, "können wir vielleicht erst mal rein kommen?" Sam musterte noch einmal die Beiden, ehe er den Weg durch die Zimmertür freigab.

"Gibt es in diesem Zimmer kein Licht?" war die etwas verwunderte Frage von Megan, da sie im Moment nicht sehen viel sehen konnte, ihre Augen waren noch zu sehr an das Licht aus dem Flur gewöhnt. "Entschuldigung", kam kaum hörbar von Sam, der daraufhin eins der Lichter einschaltete. "Also? Worum geht es? Weswegen sind sie hier?" Sam wusste ganz genau, weswegen die beiden FBI-Agenten hier waren, doch warum sollte er es ihnen einfach machen? Er selber musste auch immer um jede Antwort ringen, die er brauchte, wenn er auf Informationsbeschaffung war.

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eben hat es in meinem Kopf noch Sinn gemacht!

Doc_Wuffi

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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 15:15

Re: When different Worlds collide

Richard saß noch immer in diesem Verhörraum und fragte sich, wie lange sie ihn noch dort behalten wollten. Er hatte wieder begonnen, mit seinen Fingern Kreise auf den Tisch zu malen und schaute dabei verträumt auf die Tischplatte. Als die Tür des Raumes auf ging, hielt er inne und sah überrascht auf. Dieses Mal stand nicht Agent Eppes vor ihm und deswegen musterte er den Neuankömmling genau. Da er eine Waffe und Handschellen neben einem Handy an seinem Gürtel trug, schloss Richard darauf, dass auch er ein FBI-Beamter sein musste.

"Und wer sind Sie?" fragte der Musiker, inzwischen leicht ungeduldig. "David Sinclair", gab der Mann zurück und setzte sich auf den Stuhl, der Richard gegenüber stand. "Ich möchte noch einmal... ", begann David, wurde aber sofort von dem Verdächtigen unterbrochen: "Ich sage nichts mehr ohne meinen Anwalt." David seufzte. Er wusste genau, dass sie nichts in der Hand hatten, mit dem sie den Mann unter Druck setzen konnten und deshalb würde er nun wohl weiter auf einen Anwalt beharren. Im Gegensatz zu Don war sich David gar nicht so sicher, ob Richard wirklich der Mörder sein konnte. Er machte einen viel zu unschuldigen Eindruck und hatte auf sämtliche Fragen überrascht reagiert. War diese Unschuld nur geheuchelt? Wenn ja, dann war dieser Mann ein verdammt guter Schauspieler.

Doc_Wuffi

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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 15:17

Re: When different Worlds collide

Don und Megan standen im schwach beleuchteten Hotelzimmer von Sam Fisher und beobachteten jede seiner Bewegungen haargenau. Sowohl Don als auch Megan hatten ein mulmiges Gefühl, war Fisher doch eine imposante Erscheinung und im Halbdunkel nicht wirklich auszurechnen. "Also? Worum geht es? Weswegen sind Sie hier?" fragte er mit seiner dunklen Stimme. Don war es, der sich schließlich einen Ruck gab: "Waren Sie der Sam Fisher, der einen Schwerverletzten namens Tyron James ins UCLA gebracht hat?"

Einen Moment lang zögerte der Befragte. Sams Blick wanderte zwischen den beiden Beamten hin und her. Er setzte eine nachdenkliche Miene auf und begann, im Zimmer auf und ab zu tigern. "Tyron James", murmelte er leise und wiederholend vor sich hin. Sam musste sich das Grinsen verkneifen. Abrupt blieb er stehen und sah Don mit seinen stechend grünen Augen durchdringend an. "Den Namen habe ich noch nie gehört", gab er dann so leise zurück, dass sowohl Megan als auch Don genau hin hören mussten.

Don verzog genervt das Gesicht. Er ahnte, dass sie den richtigen Mann vor sich stehen hatten. Aber wie sollte er aus ihm die passenden Antworten heraus bekommen? Bevor er jedoch etwas sagen konnte, ergriff Megan das Wort: "Mr. Fisher, fragen wir anders. Haben Sie letzten Mittwoch einen Mann ins UCLA gebracht oder nicht? Der Name spielt gar keine Rolle." Sam musste Grinsen, gaben die beiden FBI-Leute doch ein, seiner Meinung nach, witziges Pärchen ab. Er zog eine Schnute und nickte dann bestätigend.

"Können Sie uns sagen, wann das war?" Don war nun völlig in seinem Element und nahm den ihm gegenüberstehenden Mann genauer unter die Lupe. Megan hatte schnell einen kleinen Notizblock und einen Stift gezückt, um sich die Daten aufzuschreiben. Wieder entstand eine kleine Pause, als Sam gespielt nachdachte. Mit dem Daumen seiner rechten Hand auf den Lippen, fuhr er sich mit dem Zeigefinger über das Kinn. Als Don langsam ungeduldig wurde, antwortete Sam endlich: "Es war gegen drei Uhr in der Früh." Megan schrieb und nickte stumm.

Don blickte Sam etwas misstrauisch an. Kam dieser Mann auch als Tatverdächtiger in Frage? "Erzählen Sie uns, was aus ihrer Sicht in dieser Nacht vorgefallen ist", drängte Don dann. Sam seufzte, antwortete aber zuerst nicht. Er konnte sehen, dass den beiden Beamten langsam der Geduldsfaden riss. Doch bevor sie auf die Idee kamen, ihn mitzunehmen, wollte er dann doch lieber eine Antwort geben. "Ich war auf dem Weg zurück zum Hotel, als ich in die Seitengasse einbog", erzählte er und wurde von Don unterbrochen. "Welche Strasse?" fragte er, um sicher zu gehen, dass sich hier nicht jemand wichtig nahm.

"Das wissen Sie doch bereits", stellte Sam entrüstet fest und fügte genervt an, "und wenn ich Ihnen das schon erzählen soll, dann stellen Sie bitte keine Fragen mittendrin." Überrascht über den Befehlston sah Don stumm sein Gegenüber an. Einen Augenblick lang war er sich nicht sicher, ob diese Unterhaltung noch weiter gehen würde, doch Sam fuhr in seiner kurzen Erzählung fort: "In der Seitengasse lag ein Mann auf dem Boden und ein Anderer stand über ihm, mit einer Waffe in der Hand. Er hatte mich und das Pärchen gehört, das ebenfalls in die Gasse einbog. Daher hat er sich nur einmal kurz umgesehen und ist dann in die andere Richtung geflüchtet. Daraufhin bin ich zu dem am Boden liegenden Mann hin und habe beschlossen, dass er schneller ins Krankenhaus muss, als ein Krankenwagen da ist. Da hab ihn in ein Taxi verfrachtet und bin mit ihm ins Krankenhaus gefahren. Ende der Geschichte."

Megan hatte Stichworte auf ihrem Notizblock notiert und sah nun in Richtung von Sam. Sie konnten ihn in dem Zwielicht kaum ausmachen und wunderte sich, ob er das Licht absichtlich gedimmt hatte. "Können Sie den Täter beschreiben?" fragte sie ihn dann. "Ja, aber nur sehr wage", gab Sam zurück. "Würden Sie ihn bei einer Gegenüberstellung erkennen?" wollte Don wissen, der eine Chance witterte, Richard festzunageln. Doch seine Hoffnung wurde direkt zerstört, als Sam die verneinte. "Dafür war der Augenblick zu kurz", fügte er fast schon entschuldigend hinzu und fragte anschließend: "War es das?"

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